Bei jedem zweiten Menschen über 70 wird Arthrose diagnostiziert. Sie entwickelt sich schleichend und führt bis zur völligen Zerstörung der betroffenen Gelenke. Was verursacht die Krankheit, wie behandelt man sie und kann man ihr vorbeugen?
Beschreibung und Symptome

Arthrose ist eine Erkrankung, die mit altersbedingten Veränderungen in der Struktur des Gelenkknorpels einhergeht. Es entwickelt sich normalerweise nach 45 Jahren. Wenn eine Arthritis der Gelenke entzündlicher Natur ist, versteht man unter Arthrose die allmähliche Zerstörung von Knorpelgewebe.
Normalerweise ist der Gelenkknorpel elastisch und widerstandsfähig. Bei der Bewegung wird die sogenannte Gelenkflüssigkeit freigesetzt, die als natürliches Gleitmittel fungiert. Doch mit zunehmendem Alter wird der Knorpel dünner und verliert an Festigkeit und Elastizität. Mit der Zeit entstehen Rillen, Wucherungen und Salzablagerungen, die die freie Bewegung beeinträchtigen.
Das Hauptsymptom der Krankheit sind Schmerzen. Ihre Art und Schwere hängt vom Stadium der Erkrankung ab. Wenn der Schmerz im Anfangsstadium nur nach körperlicher Anstrengung auftritt, wird er mit der Zeit konstant. Im Allgemeinen ist die Krankheit durch stechende Schmerzen am Tag und anschließend durch dumpfe Schmerzen in der Nacht gekennzeichnet. Dies unterscheidet sich von einer Gelenkarthrose, bei der akute Schmerzen im Gegenteil nachts stören.
Andere Symptome:
- Knarren;
- eingeschränkte Mobilität;
- Steifheit und Schwere.
Wird die Arthrose nicht behandelt, kann es zu einer Kontraktur – einem Zustand, bei dem sich der betroffene Arm oder das betroffene Bein nicht frei bewegen kann – und anschließend zur völligen Immobilität – einer Ankylose – kommen.
Ursachen der Gelenkarthrose
Die Hauptursache für das Auftreten einer Gelenkarthrose sind altersbedingte Störungen im Aufbau des Gelenkknorpels, die durch eine unzureichende Mineralstoffzufuhr verursacht werden. Doch nicht immer manifestiert sich die Krankheit im Erwachsenenalter. Es gibt Faktoren, die seine Entwicklung auch bei jungen Menschen beeinflussen:
- Verletzungen;
- übermäßige Belastungen;
- Nachlass;
- Übergewicht.
Die Krankheit kann auch vor dem Hintergrund bestehender systemischer Pathologien (z. B. rheumatoider Arthritis) oder als Folge einer früheren Infektion auftreten.
Arten von Arthrose
Arthrose betrifft verschiedene Körperteile. Abhängig davon gibt es verschiedene Arten von Krankheiten:
- Omartrose – trifft die Schulter. Sie tritt meist im Erwachsenenalter und höheren Lebensalter auf und Männer sind anfälliger als Frauen;
- Gonarthrose – Kniearthrose. Sehr häufig und häufiger bei Frauen. Auf betroffenem Knorpel treten häufig Osteophyten auf: Stacheln oder Wucherungen, die als Folge von Veränderungen in der Struktur des Knochengewebes entstehen;
- Coxarthrose – entwickelt sich am Hüftgelenk. Sie tritt meist im Erwachsenenalter auf und ist bei Frauen schwerwiegender. Unbehandelt führt es zu einer Verformung der Hüftknochen und sogar zu einer Behinderung;
- Cruzarthrose – Arthritis des Sprunggelenks, meist verursacht durch eine Entzündung des Knorpels;
- Epicondylose – Ellenbogenarthrose. Seltener als andere Arten. Am häufigsten sind Sportler, aber auch Autofahrer, Pianisten und andere Personen betroffen, deren Beruf den Ellenbogen belastet.
- Arthritis der Hand – betrifft mehrere Gelenke gleichzeitig – normalerweise die Daumen und die Fingerzwischengelenke.
Behandlung von Gelenkarthrose
Die Behandlungstaktik richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung. Im Anfangsstadium reicht eine konservative Therapie aus. Normalerweise ist das:
- entzündungshemmende Medikamente;
- hormonelle Medikamente;
- Chondroprotektoren;
- Physiotherapie;
- Physiotherapie.
Neben der medikamentösen Behandlung kann im Anfangsstadium auch eine Arthroskopie eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven chirurgischen Eingriff, der das Fortschreiten der Erkrankung verhindern oder deutlich verlangsamen kann. Bei der Operation werden über kleine Schnitte ein Arthroskop mit Kamera und spezielle Instrumente eingeführt. Mit ihrer Hilfe entfernt der Arzt beschädigte Knorpelstellen und poliert die betroffene Stelle.
Bei einer vollständigen Gewebezerstörung hilft nur noch eine Endoprothese oder der Ersatz des geschädigten Gelenks durch ein künstliches Implantat.
Damit die Behandlung von Gelenkarthrose wirksam ist, ist es in jedem Stadium der Erkrankung notwendig, den Körper mit Mineralien zu sättigen. Dies betrifft zunächst einmal Magnesium. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass der Mangel an diesem Mikroelement ein erschwerender Faktor bei der Entstehung vieler Gelenkerkrankungen ist. Magnesium ist für die korrekte Aufnahme von Kalzium verantwortlich und hält das Knorpelgewebe elastisch und gesund.
Ärzte empfehlen die Verwendung der Biscophytotherapie als natürliche Magnesiumquelle. Bäder, Kompressen und Salben auf Bischofitbasis gelten als wirksames Mittel zur Behandlung von Gelenkerkrankungen und werden in den besten in- und ausländischen Sanatorien aktiv eingesetzt. Es enthält Magnesium in Form von Chlorid, wodurch es vollständiger und sicherer absorbiert wird. Gleichzeitig sättigt Bischofit die Gelenke nicht nur mit essentiellen Mikroelementen, sondern hat auch eine milde entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung.
Vorbeugung von Gelenkarthrose
Die Vorbeugung von Gelenkarthrose erfordert in erster Linie eine nahrhafte Ernährung, die reich an Mikroelementen und Vitaminen ist. Mäßige körperliche Aktivität ist sehr nützlich: tägliche Übungen, Spaziergänge, regelmäßige Bischofitbäder, spezielle Gymnastik.
Was Sie vermeiden sollten:
- übermäßige Belastung des Gelenks;
- Übergewicht;
- Unterkühlung und Verletzungen.
Diese einfachen Tipps helfen Ihnen, Ihre Gelenke zu stärken und sie viele Jahre lang gesund zu halten.


























